Die „Sprache der Macht“ braucht wirkungsvolle Druckmittel
„Wir brauchen eure Hilfe nicht. Amerika ist das mächtigste Land der Welt.“ Mit dieser Trotzreaktion hat US-Präsident Donald Trump darauf reagiert, dass die Partner des Verteidigungsbündnisses Nato ihm nicht helfen wollen, die Straße von Hormus wieder freizukämpfen.
Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran ist die vor der iranischen Küste verlaufende Wasserstraße blockiert. Wichtige Rohstoffe wie Öl und Gas gelangen nur noch in deutlich geringerem Umfang auf den Weltmarkt, die Preise für sie steigen.
In Wahrheit ist Trumps beabsichtigte Machtdemonstration jedoch ein Zeichen dafür, dass selbst die Supermacht Amerika sich den Gesetzmäßigkeiten einer vernetzten Weltwirtschaft nicht entziehen kann. Auch die USA leiden nun unter den Lieferengpässen, die sie indirekt selbst verursacht haben. Denn in einer globalisierten Welt sind ökonomische Druckmittel die „Sprache der Macht“. Auch Europa sollte sich dieses Prinzip zunutze machen.
„Wir brauchen eure Hilfe nicht. Amerika ist das mächtigste Land der Welt.“ Mit dieser Trotzreaktion hat US-Präsident Donald Trump darauf reagiert, dass die Partner des Verteidigungsbündnisses Nato ihm nicht helfen wollen, die Straße von Hormus wieder freizukämpfen.
Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran ist die vor der iranischen Küste verlaufende Wasserstraße blockiert. Wichtige Rohstoffe wie Öl und Gas gelangen nur noch in deutlich geringerem Umfang auf den Weltmarkt, die Preise für sie steigen.
In Wahrheit ist Trumps beabsichtigte Machtdemonstration jedoch ein Zeichen dafür, dass selbst die Supermacht Amerika sich den Gesetzmäßigkeiten einer vernetzten Weltwirtschaft nicht entziehen kann. Auch die USA leiden nun unter den Lieferengpässen, die sie indirekt selbst verursacht haben. Denn in einer globalisierten Welt sind ökonomische Druckmittel die „Sprache der Macht“. Auch Europa sollte sich dieses Prinzip zunutze machen.
