Wenn die Investoren dem Kanzler mehr zutrauen als die Bürger
Kanzlerschaft: Die Bilanz des Friedrich Merz / Unicredit: Ein strategisches Angebot
Liebe Leserinnen und Leser,
ein Jahr ist es her, dass Friedrich Merz seine Stelle als deutscher Bundeskanzler angetreten hat und das ist ein guter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen. Das Berliner Parlamentsbüro des Handelsblatts hat sich angeschaut, was der CDU-Politiker in seinen ersten 365 Tagen im Amt umgesetzt hat und was auf der Strecke geblieben ist. Auf der Haben-Seite steht, dass die Koalition aus Union und SPD bereits 175 Maßnahmen und Gesetze beschlossen hat – mehr als doppelt so viele wie die Ampel in ihrem ersten Amtsjahr.
ein Jahr ist es her, dass Friedrich Merz seine Stelle als deutscher Bundeskanzler angetreten hat und das ist ein guter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen. Das Berliner Parlamentsbüro des Handelsblatts hat sich angeschaut, was der CDU-Politiker in seinen ersten 365 Tagen im Amt umgesetzt hat und was auf der Strecke geblieben ist. Auf der Haben-Seite steht, dass die Koalition aus Union und SPD bereits 175 Maßnahmen und Gesetze beschlossen hat – mehr als doppelt so viele wie die Ampel in ihrem ersten Amtsjahr.
In den Bereichen Verteidigung, Gesundheit und Steuern sind Reformen angeschoben worden, doch Kopfzerbrechen dürfte Merz vor allem die Wirtschaftspolitik bereiten. Der Kanzler hatte 2026 als „Aufschwung- und Wachstumsjahr“ betitelt, doch entgegen seinem Versprechen wurde die Wachstumsprognose zuletzt auf 0,5 Prozent gesenkt. Strukturelle Reformen fehlen, das Potenzialwachstum könnte während seiner Kanzlerschaft sogar auf null sinken.
Auch seine Beliebtheitswerte sind seit Ende letzten Jahres im freien Fall, so dass Merz mittlerweile statistisch gesehen der unbeliebteste Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik ist.
Und was sagen die Investoren?
Fast so wichtig wie das........
