Nur noch Erben können im Eigenheim leben
Wer baut oder kauft, kommt ohne Geld aus der Familie in vielen Gegenden nicht weit. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so sein. Aber derzeit sind die Hürden besonders hoch. Das ist nicht nur eine gefühlte Wahrheit, sondern wird immer wieder belegt wie kürzlich in einer Studie des Finanzierungsberaters Hüttig und Rompf.
Fatalisten würden diese Meldung wohl mit einem „Wer hat, dem wird gegeben“ abtun, aber Realisten und Menschen, die sich um das soziale Gleichgewicht in diesem Land Sorgen machen, kann das nicht kaltlassen. Wenn Wohneigentum in erster Linie von den Eltern abhängt, braucht es wenig Fantasie, sich auszumalen, was das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und künftige Wahlen bedeutet.
Es ist falsch zu behaupten, diese Botschaft sei noch nicht in der Politik angekommen. Parteien aller Couleur machen Wahlkampf mit dem Versprechen, mehr Menschen ins Eigentum zu bringen. Doch außer netten Wahlplakaten und wohlmeinenden Sonntagsreden ist wenig in Erinnerung geblieben. Dabei gibt es das Problem seit über zehn Jahren, mancherorts schon länger. Immerhin: 2014 bis 2022, als die Zinsen für Kredite mit zehn Jahren Zinsbindung zeitweise unter der Ein-Prozent-Marke lagen, verdeckte das die Situation etwas.
Wer baut oder kauft, kommt ohne Geld aus der Familie in vielen Gegenden nicht weit. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so sein. Aber derzeit sind die Hürden besonders hoch. Das ist nicht nur eine gefühlte Wahrheit, sondern wird immer wieder belegt wie kürzlich in einer Studie des Finanzierungsberaters Hüttig und Rompf.
Fatalisten würden diese Meldung wohl mit einem „Wer hat, dem wird gegeben“ abtun, aber Realisten und Menschen, die sich um das soziale Gleichgewicht in diesem Land Sorgen machen, kann das nicht kaltlassen. Wenn Wohneigentum in erster Linie von den Eltern abhängt, braucht es wenig Fantasie, sich auszumalen, was das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und künftige Wahlen bedeutet.
Es ist falsch zu behaupten, diese Botschaft sei noch nicht in der Politik angekommen. Parteien aller Couleur machen Wahlkampf mit dem Versprechen, mehr Menschen ins Eigentum zu bringen. Doch außer netten Wahlplakaten und wohlmeinenden Sonntagsreden ist wenig in Erinnerung geblieben. Dabei gibt es das Problem seit über zehn Jahren, mancherorts schon länger. Immerhin: 2014 bis 2022, als die Zinsen für Kredite mit zehn Jahren Zinsbindung zeitweise unter der Ein-Prozent-Marke lagen, verdeckte das die Situation etwas.
