Hinter Trumps Yen-Intervention steckt ein rationales Kalkül
Die Wege des Donald Trump sind unergründlich. Plötzlich entdeckt der US-Präsident den Wert von Allianzen und hilft Japan, seinem wichtigsten Bündnispartner in Asien, den Verfall der Währung zu stoppen. US-Finanzminister Bessent ließ im großen Umfang erstaunlicherweise Euros verkaufen, um in japanische Yen zu investieren. Den Gerüchten nach soll es sich um eine Intervention im Volumen von umgerechnet knapp 50 Milliarden Euro gehandelt haben.
Das ist gleich aus zwei Gründen bemerkenswert. Erstens intervenieren die USA traditionell eher selten an den internationalen Devisenmärkten. So handelte es sich um die erste große abgestimmte Intervention seit 2011, als G‑7‑Länder........
