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Reaktionen auf Bluttat in Aschaffenburg: Gefährlicher Populismus

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25.01.2025

Stand: 24.01.2025, 05:49 Uhr

Von: Ursula Rüssmann

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Nach der Bluttat in Aschaffenburg ist mehr Prävention nötig, nicht mehr Abschottung. Ein Kommentar.

Eine Tat, deren Brutalität selbst aus der Ferne kaum erträglich ist: Zwei Menschen sind tot, ein kleiner Junge und ein Mann, der offenbar helfen wollte. Drei weitere schwer verletzt. Sie und alle anderen, die sich im Aschaffenburger Schöntal-Park plötzlich dem um sich stechenden Täter gegenüber sahen, werden viel Zeit und Hilfe brauchen, bis sie das Erlebte so verarbeitet haben, dass sie wieder seelisch stabil leben können.

Wie können wir solche Taten besser verhindern? Das müsste die Leitfrage bei allen Debatten über Konsequenzen sein, die jetzt geführt werden. Doch die wahlkampfgetriebenen politischen Forderungen und Versprechungen zu verschärften Asyl-, Einreise- und Abschiebemaßnahmen verfehlen dieses Ziel völlig.

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