Winterschlaf und Wanderungen: Leben im Extremen
Stand: 30.01.2026, 14:54 Uhr
Von: Frauke Fischer
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Kälteinbrüche können so manchen herausfordern. Für einige Tierarten sind sie bedrohlich.
Was kalt ist, liegt im Auge des Betrachters, oder besser gesagt in seiner Physiologie. Kaiserpinguine sind putzmunter bei Temperaturen um minus 30°C. Bei Temperaturen über 0°C geraten sie in Hitze㈠stress. Ganz anders der Fettschwanzmaki, ein kleiner Halbaffe aus Madagaskar. Bis zu sieben Monaten verbringt der im Winterschlaf, obwohl die Temperaturen in seiner Heimat selten unter 10°C fallen.
Während Zugvögel oder große Huftiere oft weite jahreszeitliche Wanderungen unternehmen können, um ungünstigen Umweltbedingungen auszuweichen, kommt für Pinguin und Maki Abwandern nicht in Frage. Für den Kaiserpinguin........
