Das Ende der Privilegien für die Autowerker
Deutsche Arbeitsplätze in Gefahr : Das Ende der Privilegien für die Autowerker
Seit Jahren wird immer mehr der einstigen deutschen Autoproduktion ins Ausland verlegt. Die Gewerkschaften tragen Mitverantwortung, um Arbeitsplätze in Deutschland wettbewerbsfähig zu halten.
Gewerkschaftsproteste gegen Sparpläne in der Autobranche helfen nicht. Die Verlagerung von Autoproduktion aus Deutschland ist längst im Gange und kostet Beschäftigungschancen. Zuletzt wurde die Produktion des Volkswagen Passat von Emden nach Tschechien zu Škoda verlegt. Der traditionelle Volkswagen Transporter, ehemals in Hannover gebaut, wird nun in einer Ford-Fabrik in der Türkei hergestellt. Für die ehemals in Wolfsburg produzierten erhöhten Golf-Modelle, zuletzt unter dem Namen Sportsvan, gibt es einen Nachfolger aus Portugal, den T-Roc. Er nimmt in der Absatzstatistik die Position des zweitwichtigsten Volkswagens auf dem deutschen Markt ein.
Audi, die Premiummarke des Volkswagen-Konzerns, hat kürzlich zudem die Produktion des bisher kleinsten in Deutschland gefertigten Modells ersatzlos eingestellt, das SUV Q2. Das nächstgrößere SUV Q3 kam ohnehin nie aus Deutschland, aktuell aus Ungarn.
F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen
Erfolgs-BMW kommt aus Ungarn, Mercedes-Motoren aus China
Auch die beiden anderen deutschen Autokonzerne zieht es über die........
