KI-Präsident Trump
Donald Trump hat die Künstliche Intelligenz zur Priorität erklärt und macht sich damit viele Freunde im Silicon Valley. Aber er geht damit auch ein politisches Risiko ein.
Lisa Su legte in ihre Eröffnungsrede zur Elektronikmesse CES in Las Vegas viel von dem Überschwang, der in diesen Tagen in der Technologiebranche typisch ist, wenn es um Künstliche Intelligenz geht. Die Vorstandschefin des Halbleiterkonzerns Advanced Micro Devices (AMD) ließ steile Wachstumskurven an die Wand projizieren. Sie sagte, die globale Zahl der Nutzer von KI-Angeboten werde innerhalb von fünf Jahren von einer auf fünf Milliarden Menschen steigen.
Eine neue Generation von KI-Chips, die AMD für 2027 plane, werde 1000 mal so leistungsstark sein wie die Modellreihe aus dem Jahr 2023. Das war soweit nicht ungewöhnlich, ähnlich euphorische Töne zum Potential von Künstlicher Intelligenz waren vielfach auf der Messe zu hören, zum Beispiel auch von Jensen Huang, dem Vorstandschef des AMD-Wettbewerbers Nvidia.
Die Rede von Su hatte aber auch eine bemerkenswerte politische Dimension. Die AMD-Chefin holte Michael Kratsios auf die Bühne, einen Berater von © Frankfurter Allgemeine
