Verbannung verkauft sich gut
FAZ+Anthropic : Verbannung verkauft sich gut
Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth hat Anthropic zum Lieferkettenrisiko deklariert. Aber der Schuss ging ein wenig nach hinten los: Das KI-Unternehmen macht aus der existenziellen Bedrohung eine wirkungsvolle Marketingkampagne.
Anthropic weigerte sich, Massenüberwachung im Inland und vollautonome Waffensysteme ohne menschliche Kontrolle zu ermöglichen. Der Öffentlichkeit gefällt das. OpenAI hingegen wirkt nach dieser Woche wie ein Fähnchen im Wind. Nur Stunden nachdem die Regierung die Zusammenarbeit mit Anthropic beendet hatte, verkündete CEO Sam Altman einen Deal mit dem Pentagon. Dann stellte selbst Altman fest: Das wirkte „opportunistisch und schlampig“.
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Nina MüllerRedakteurin für Newsletter und Verticals.
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