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Friedrich Merz und das peinlichste Eigentor der WM

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02.07.2026

Kanzler und Fussball : Friedrich Merz und das peinlichste Eigentor der WM

Viele halten das Scheitern der Nationalmannschaft bei der Fußball-WM für ein Sinnbild des Landes. Aber würden deutsche Tugenden der Wirtschaft weiterhelfen? Oder ist der Trainer schuld?

Es war keine Überraschung, dass nach dem blamablen Ausscheiden der deutschen Herrenfußballnationalmannschaft bei der WM die Zeit der 80 Millionen Bundestrainer kommen würde. Doch diesmal klang es eher so, als handle es sich um 80 Millionen Bundeskanzler: Der Mannschaft habe es an Einsatz und Leidenschaft gefehlt, an Führungsstärke und an der richtigen Mentalität – und damit, so der Tenor in den sozialen und weniger sozialen Medien, sei sie auch ein „Spiegelbild des Landes“. „Die sind alle so satt.

Ein Abbild unserer Gesellschaft“, schimpfte „Bild“-Chefin Marion Horn, denn auch „wir“ seien „höchstens noch zweitklassig“: „Unsere Wirtschaft erlebt eine in jeder Hinsicht beispiellose Abwärtsspirale, täglich Pleiten, Deindustrialisierung.“ Und........

© Frankfurter Allgemeine