Wenn der Opernbesuch zur Hustenarie wird
Grippewelle und Erkältungszeit: Das bedeutet auch, dass viele Zuschauer in Veranstaltungen sitzen, obwohl sie zu Hause bleiben sollten, zu ihrem eigenen Schutz und dem der anderen. Viele wollen Karten nicht verfallen lassen.
Auch Escamillo musste dran glauben. Im Publikum hatte der Torero massive Konkurrenz: Niesen, Schnäuzen, Husten, Nesteln nach Taschentüchern und Eukalyptuspastillen schafften es im Rang der Oper Frankfurt an diesem Abend beinahe, auch das energischste „Toréador, en garde!“ zu überdecken.
Die Grippe- und Erkältungswelle hat den Kulturbetrieb nicht nur auf der Bühne erwischt, wo in diesen Tagen immer mal wieder ein Intendant oder die Abendspielleitung vor den geschlossenen Vorhang treten und erklären muss, für wen kurzfristig hat Ersatz geschaffen werden können.
Es ist........
