Starke Akzente für Brandenburg
Neue Regierung : Starke Akzente für Brandenburg
SPD und Union haben sich auf die erste rot-schwarze Koalition in dem einst tiefroten Land verständigt. Ein Spaziergang werden die nächsten Jahre nicht. Im Gegenteil.
Wenn Namen Nachrichten sind, dann war die brandenburgische SPD gegenüber der CDU auch bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags haushoch im Vorteil. Zwar hat die Union mit den Ressorts für Inneres, Wirtschaft, Bildung ein Portfolio herausverhandelt, das ihr programmatisch auf den Leib geschneidert ist.
Doch während die an politischen Talenten nicht gerade reiche Partei am Mittwoch erst einen künftigen Minister präsentieren konnte, setzte die SPD gleich drei starke Akzente. Nicht nur dass der vormalige BSW-Landesvorsitzende Crumbach weiterhin dem Kabinett angehören wird, wenn auch in der Nebenrolle des Verkehrsministers.
Zwei Aspiranten auf die Woidke-Nachfolge
Zudem werden beide Aspiranten auf die Nachfolge des bald 65 Jahre alten Ministerpräsidenten Woidke dem neuen Kabinett als Finanz- (Daniel Keller) beziehungsweise Arbeits-, Gesundheits- und Sozialminister (René Wilke) und damit in Schlüsselpositionen angehören.
In dieser Formation bleiben der neuen Regierung nun drei volle Jahre, um die Bürger davon zu überzeugen, dass das Schicksal des Landes in ihren Händen besser aufgehoben ist als in denen der Parteien am linken wie am rechten Rand.
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Daniel DeckersVerantwortlicher Redakteur für „Die Gegenwart“.
Verantwortlicher Redakteur für „Die Gegenwart“.
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