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Was ist bloß mit den Museen in der Hauptstadt los?

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03.07.2026

Berlin und das USA-Jubiläum : Was ist bloß mit den Museen in der Hauptstadt los?

Sie machen einen großen Regenbogen um Amerika: Der 250. Geburtstag der USA hätte den Berliner Museen Gelegenheit zu einer großen Ausstellung mit amerikanischer Kunst geboten. Können sie so etwas überhaupt noch?

In Dahlem, bei den Ethnologen, wird ein Care-Paket gezeigt. Im Humboldt-Forum greift eine Sonderpräsentation „Aspekte rund um Grönland und das immaterielle Erbe der Inuit“ auf. Am Potsdamer Platz bietet das Musikinstrumentenmuseum eine Führung zu Objekten aus seiner Sammlung an, „denen demokratische Kontexte zugeschrieben werden können“. In der Gemäldegalerie wurde ein Kabinett für die naiven erotischen Zeichnungen der Amerikanerin und Wahlberlinerin Dorothy Iannone freigeräumt, kombiniert mit noch naiveren Zeichnungen der Spanierin Alejandra Pombo Su. Und die Neue Nationalgalerie schräg gegenüber stellt Glenn Ligons Neonröhren-Installation „Double America“ aus, während vor dem........

© Frankfurter Allgemeine