Der Staat profitiert lieber von der Sucht, statt sie zu bekämpfen
Tabaksteuer: Der Staat profitiert lieber von der Sucht, statt sie zu bekämpfen – Kommentar
Der Staat profitiert lieber von der Sucht, statt sie zu bekämpfen
Bis zu zwölf Euro pro Packung: Der Staat dreht an der Steuerschraube für Tabakwaren. Doch statt die Mehreinnahmen in den Gesundheitsschutz zu investieren, versickert das Geld im Bundeshaushalt. Diese Politik ist zu kurzsichtig.
Man könnte meinen, es gehe dem Staat um die Gesundheit seiner Bürgerinnen und Bürger. Indem er die Tabaksteuer erhöht, entwöhnt er die Menschen subtil vom Rauchen. Von dem, was krankmacht. Jedes Jahr sterben nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums mehr als 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Er schädigt ihre Gefäße und begünstigt damit Herzinfarkte, greift ihre Lungen an und verursacht Krebs. Dass Rauchen tötet, ist bekannt und gründlich erforscht. Trotzdem fällt es vielen Raucherinnen und Rauchern schwer, sich davon zu lösen.
Die Tabaksteuer wird dafür sorgen. Schritt für Schritt soll sie in den kommenden Jahren erhöht werden. Gut acht Euro........
