Die EU sichert das Grundrecht auf Bargeld
Können Sie sich noch an Karl Nehammer erinnern? Der war einmal österreichischer Bundeskanzler und hatte als solcher im Sommer 2023 einen Geistesblitz: Das Bargeld müsse in die Verfassung! Nehammers Begründung dafür: „Immer mehr Menschen haben Sorge, dass das Bargeld als Zahlungsmittel in Österreich eingeschränkt werden könnte.“
Drei Jahre später steht das Bargeld noch immer nicht in der Bundesverfassung, und Nehammer übt seit September vorigen Jahres das Amt eines Vizepräsidenten der Europäischen Investitionsbank aus, was ihm für die vorerst fünfjährige Amtszeit wie berichtet monatlich 31.536,60 Euro Gehalt beschert (vermutlich via Überweisung aufs Konto, statt in großen Scheinen und kleinen Münzen im Papiersackerl). Nur sehr böse Zungen würden behaupten, der gewesene Kanzler wollte die Saure-Gurken-Zeit des Sommers 2023 mit einem volkstümlichen Thema beleben, bei dem er sich seit Längerem schon von der FPÖ unter Druck gesetzt fühlte.
„No-Cash“-Schilder werden verboten
Die Freiheitlichen deuten das Projekt des digitalen Euro bekanntlich schon seit Längerem als sinistres Projekt, mit dem die Bürger wahlweise........
