Der nächste Huschpfusch aus dem EU-Coronafonds
Wer dieser Tage in der zweiten Hitzewelle binnen drei Wochen schwitzt, kann die Idee nur befürworten: Renovieren, renovieren, renovieren, damit unsere Häuser und Wohnungen besser isoliert und somit gleichermaßen hitze- und kältebeständiger werden. Was läge näher, als den größten Geldtopf seit Gründung der EU auch dafür zu verwenden?
Das dachte man sich vor fünf Jahren auch, als der Corona-Aufbaufonds der EU gegründet wurde. Die Mitgliedstaaten dürfen seither 43 Milliarden Euro daraus für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Wohngebäuden verwenden. Super Sache, eigentlich. Oder nicht?
„Schnell statt strategisch sinnvoll“
Der Europäische Rechnungshof hat sich diese Mittelverwendung nun genauer angeschaut und am Dienstag seinen Sonderbericht darüber vorgelegt. Den kann man nur als vernichtend beschreiben. In den meisten Fällen seien „schnellere und einfachere Renovierungen bevorzugt“ worden. Sprich: schnell Solarpaneele aufs Dach und neue Fenster eingesetzt, statt........
