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Mit Tennislegende Martina Navratilova im Café Engländer

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18.10.2026

Das Zimmer war verraucht, der Kellner gottlob grantig. Aber im Hinterzimmer des Cafe Engländer in der Wiener Postgasse war im April 2004 alles angerichtet. Und als dann tatsächlich Martina Navratilova hereinspazierte, mag manch Gast seinen Kopf gehoben und sich gewundert haben, wer denn diese Grande Dame überhaupt ist und wozu es denn all die Hektik überhaupt gebraucht hat. Doch die gebürtige Pragerin hatte so viel zu erzählen. Über den Tennissport, den sie dominiert und geprägt hatte wie keine andere mit 167 WTA-Siegen, 188 Doppelerfolgen und 18 Grand-Slam-Triumphen. Über 332 Wochen als Nummer 1 der Welt. Über die Pein des Kommunismus, ihre Flucht aus der eigenen Heimat. Über ihre offene Liebe zu Frauen und die Sauerei, dass ihre Hunde nicht mitfliegen konnten und in Florida bleiben mussten. Sie schimpfte wie ein Rohrspatz über den damaligen US-Präsidenten George W. Bush, die Kraftausdrücke dazu sind bis dato nicht druckreif und bleiben ebenso unvergessen wie der zusehends kleiner werdende Pressesprecher des Wiener-Energie-GP, der den Weltstar zum zweiten Mal nach Wien geführt hat für ein Tennisevent auf der Hohen Warte.

Navratilova, die am Sonntag ihren 70. Geburtstag feierte, ließ damals keinen Zweifel daran aufkommen, was Position,........

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