Social-Media-Verbot: Man lässt Kinder auch nicht ins tiefe Becken
Das Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige kommt für eine Generation zu spät, aber immerhin kommt es. Niemand fühlte sich bisher verantwortlich dafür, schutzlose Kinder und Jugendliche Plattformen auszusetzen, deren einziges Ziel es ist, Süchte und Ängste zu generieren, um daraus maximalen Gewinn zu schlagen. Die Politik hat lange gezaudert, die Unternehmen hatten freie Hand, ihre Kanäle mit rasender Geschwindigkeit als etwas zu etablieren, das zum Leben Jugendlicher so selbstverständlich dazugehört wie Dusche und Kühlschrank. Und Eltern kapitulierten vor dem Totschlagargument, dass „alle anderen“ auch auf Social Media seien. Wer will schon, dass das eigene Kind ausgeschlossen wird, es in einer analogen Welt zurückbleibt, sicherer zwar, aber alleine.
Die Gesellschaft zahlt den Preis dafür, was Scrollen ohne Ende und........
