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Dem Bundesheer und der Rettung gehen die Staatsbürger aus

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23.09.2026

Man muss der Koalition zugutehalten: Bei all den ideologischen Unterschieden ist die Wehrdienst-Reform kein leichtes Unterfangen. Die ÖVP ist für eine deutliche Verlängerung des Wehr- und Zivildienstes. Die Neos wollen ein Berufsheer und langfristig eine EU-Armee. Die SPÖ pocht auf strikte Einhaltung der Neutralität und einen „attraktiveren“ Wehrdienst. Bei dieser Gemengelage ist an sich – nach unnötigen, monatelangen Reibereien – ein solider Kompromiss herausgekommen. Zumindest, was den Wehrdienst betrifft.

Künftig soll direkt nach dem sechsmonatigen Grundwehrdienst ein Monat in der Truppe geübt werden; danach in regelmäßigen Abständen insgesamt zwei Monate in der Miliz. Das ist aus militärischer Sicht eine klare Verbesserung gegenüber dem Status quo – und vom Vorschlag der Wehrdienstkommission, der noch einen weiteren Monat Übun­gen vorsah, nicht mehr weit entfernt. Dafür bekommen die Grundwehrdiener auch mehr Sold und erstmals einen Urlaubsanspruch.

Dürftiger........

© Die Presse