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Trump dreht den USA im Nahen Osten das Licht aus

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Saudiarabien, Pakistan und die Türkei haben die Zeichen der Zeit erkannt. Die Regionalmächte haben in Mekka einen Verteidigungspakt geschlossen, der eine Beistandsklausel nach Vorbild des Artikels 5 der Nato enthält. Eine Attacke auf einen der drei Bündnispartner gilt künftig als Angriff auf alle. Die drei Staaten verpflichten sich, einander militärisch zu Hilfe zu kommen. Auf die USA wollen sie sich künftig nicht mehr verlassen.

Damit zieht diese neue „islamische Nato“ auch eine rasche Lehre aus dem Iran-Krieg, in dem die Amerikaner nicht in der Lage waren, ihre Alliierten in der Region vor iranischen Angriffen zu schützen. Das Bündnis ist geografisch und machtpolitisch breit aufgestellt. Saudiarabien bringt Geld und Ressourcen ein, Pakistan Atomwaffen und die Türkei moderne Kampf- und Drohnentechnologie. Die Allianz ist offen für weitere Beitritte. Mit Ägypten sind diesbezüglich bereits Gespräche gelaufen.

Alle drei Gründungsmitglieder pflegen gute Beziehungen mit Washington. Ihre Partnerschaft richtet sich nicht gegen die Amerikaner. Doch sie bereiten sich damit für den Abzug der USA aus dem Nahen Osten vor. Das wird nicht so schnell passieren, vor allem nicht vollständig. Es ist jedoch schon seit Längerem das erklärte Ziel der Supermacht Nummer eins, ihre Präsenz in der Region zu........

© Die Presse