Zwischen zwei Zügen – eine Kolumne für David Bowie
Der Moment, in dem ich diesen Artikel verfasse, scheint mir insgesamt ein wenig zerfahren, destruktiv, unheimlich.
Der Moment?
Ja nun, es ist uns allen doch immer die Mischung aus Weltgeschehen und Private Life, die es uns entweder besorgt oder richtig fickt.
Konkret: Ich schreibe in einer Situation, die zu Davids 79. immerhin noch Grönland als Teil Europas bzw. eigenständig sieht, während Agent Orange sich am Leib verbündeter Partner zu mästen gedenkt, das feiste Schwein und seine Monster…. Epstein, Epstein, alles muss versteckt sein.
Auf der anderen Seite:
Ach, leckt mich, so man mich schockieren möchte,….ja, nett.
Denn aller kleingeistiger Krieg um Territorien, Öl und ach so seltene Erden, sind mir höchstens B-Seiten tauglich als Nervencrasher. Zizino und ich hatten bei Goth schlimmeres am Halse zuletzt.
Was bedeutet das für Euch, die Leser?
Es geht vieles, aber sicher kein Normalo Meilenstein-Geburtstagstext zum Thema.
Was geht?
Ein Äquivalent aus Davids zerfahren Zeiten.
Also los:
Herzlichen Glückwunsch, lieber David, dem Stammesführer der Kunst.
Here we fukkin‘ go.
Bowie Live 1974 macht den Sack so richtig zu.
„Cracked Actor – Live in Los Angeles 74“
New York City Ende November 2015: David Bowie und Tony Visconti beenden die Arbeit an „Cracked Actor“, einem legendären, bereits seit Jahrzehnten teilweise als Bootleg kursierenden Gig der 1974er-Tour. Längst war diese Veröffentlichung geplant, doch immer wieder verschoben. Bowie lässt sich auf dem Stuhl des Produzenten nieder. Visconti übernimmt das Mixen. Leider sollte es die allerletzte Arbeit im imposanten Katalog des Thin White Duke werden. Nur wenige Wochen darauf verstarb der schillernde Ausnahmekünstler.
Bowies „The Year Of The Diamond Dog“-Tour war 1974 keine........
