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First: Contact

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04.10.2026

Ich war schon immer ein Science-Fiction-Fan. Ob Asimovs Robotergeschichten oder Star Trek, ob Perry Rhodan-Hefte oder Andromeda Strain – was sein könnte, wohin wir uns bewegen könnten, dieser Konjunktiv mit Gedankensprung – das faszinierte mich.

Ich war auch von der Physik und dem Weltall eingenommen, schon als Kind im Rumänien der 1980er Jahre. Besonders faszinierend war die Sendung von Carl Sagan, die in meiner Erinnerung über Jahre lief. In Wahrheit gab es die wöchentliche Sendung nur in 13 Folgen. Aber es war ausreichend, um mir den Namen des engagierten Physikers unvergessen zu machen. In den ersten Jahren in Deutschland, als ich aus ökonomischen Gründen grundsätzlich eher die Bücherhaufen nach Remittenden durchwühlte, als wirklich neue Bücher zu kaufen, stieß ich auf das Buch „Contact“ – ja, von Carl Sagan. Später wurde das Buch mit Jodie Foster und Matthew McConaughey verfilmt.

Ellie ist für das SETI-Institut tätig, bei der Gruppe mit den riesigen Radioteleskopen, als sie ein erstes regelmäßiges Signal auffängt, das verdächtigt wird, von Außerirdischen zu kommen: Es ist eine Folge von Primzahlen. Eine weitere Entschlüsselung führt zur Rede von Hitler zur Eröffnung der Olympischen Spiele 1936. Man ist abgestoßen, der große WTF-Moment – und dann ergibt es dennoch Sinn. Denn diese Sequenz war (im Roman) die erste TV-Sendung, bei der die Sendeleistung stark genug war, um die Ionosphäre zu durchdringen. Und die Außerirdischen konnten die Symbolik dahinter natürlich nicht kennen, sondern das war lediglich die Antwort: „Ah, wir haben DAS von euch empfangen, good job!“ Hinter dieser ersten Schicht des von SETI Empfangenen steckte aber noch mehr, darunter versteckt war ein Bauplan für eine Maschine.

Als Ellie noch auf die Fertigstellung wartete, ging sie zusammen mit ihrem Freund Vasily und einem buddhistischen Mönch essen. Dieser wies auf eine Geschichte aus dem ostasiatischen Kulturkreis hin, in welcher ein König unter einem Baum träumt, eine Ameise zu sein. Als er aufwacht, gräbt er eine Ameisenkolonie aus, dabei findet er eine Konstruktion bei den Insekten, die auf die Realität seines Traumes hinweist. Der Mönch sagt:

To understand the language of the ants, you must become an ant.

To understand the language of the ants, you must become an ant.

(Um die Sprache der Ameisen zu verstehen, muss man eine Ameise werden.) Die Sprache der Ameisen findet auf chemischem Weg statt. Also reicht vielleicht doch der Chromatograph und das Massenspektrometer, fragt Vasily. So einfach ist das nicht. Denn alleine der Zugriff auf Einzelteile der Sprache ist noch nicht Kommunikation.

Im Zentrum der Galaxie

Die Maschine entpuppt sich als ein Schiff, das durch Wurmlöcher navigiert. Und am Ende der dann........

© Die Kolumnisten