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Ölpreisschock ist nicht nur, aber auch politisches Versagen

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02.03.2026

Die Straße von Hormuz (im Bild eine Teilansicht mit einem 3D-gedruckten Modell eines Ölpipelinesystems mit Ventilrad) ist eine strategisch wichtige Meerenge. Rund ein Fünftel der weltweiten Ölexporte geht normalerwesie dort durch.

Die Sperre der Straße von Hormuz ist kein "unerwarteter Schock". Sie ist die Quittung für jahrzehntelange Selbsttäuschung. Ein Nadelöhr, durch das rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, wird blockiert – und plötzlich explodieren die Preise. Überraschung? Keineswegs. Das war immer das Risiko eines Systems, das sich freiwillig in Abhängigkeit begeben hat.


© derStandard