Klimawandel: Droht bis 2100 ein Wohlstandsverlust von einem Drittel?
Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen verursachen massive wirtschaftliche Schäden.
Wenn die Welt um einen Grad Celsius heißer wird, verringert sich die globale jährliche Wirtschaftsleistung (BIP) pro Kopf um 20 Prozent. Zu diesem Schluss kommt eine im Jänner vom amerikanischen National Buerau of Economic Research veröffentlichte Studie von Adrien Bilal und Diego R. Känzig. Dieser Verlust ist ungefähr zehnmal größer als man bis jetzt üblicherweise angenommen hat. Bisherige Studien haben lokale Temperaturschwankungen mit der Wirtschaftsleistung in einzelnen Ländern in Bezug gesetzt. Doch der Anstieg von Stürmen, Überschwemmungen, Hitzewellen, Dürren, Waldbränden usw. und der dadurch verursachten Schäden wird durch die globalen Temperaturänderungen verursacht.
