Der Sturz des Unfehlbaren: Ilia Malinins Scheitern offenbart die Menschlichkeit hinter dem Mythos
Seine Krönung schien eigentlich nur eine Formsache. Ilia Malinin, der „Vierfachgott“ des Eiskunstlaufs, schwebte als unbesiegbar geltender Favorit in die Kür von Mailand. Erwartet wurden eine Demonstration seiner übermenschlichen Fähigkeiten, ein weiterer Eintrag in die Geschichtsbücher und möglicherweise sogar ein neuer Weltrekord.
Stattdessen erlebten Malinin und seine Fans einen Albtraum. Der Held zerbrach unter der Last der eigenen Brillanz und den Erwartungen der Welt. Doch so schmerzhaft sein Scheitern war, es schuf einen jener seltenen Momente, die den Sport unberechenbar und damit erst lebendig machen.
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