André Rankel wird neuer Eishockey-Bundestrainer: Eine Sensation aus Berlin
Dass André Rankel neuer Bundestrainer beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) wird, wirkt auf den ersten Blick wie eine kleine Sensation. Der frühere Topstürmer, der an diesem Donnerstag auch noch seinen 41. Geburtstag feiert, wird seit Jahren als Co-Trainer der Eisbären sehr geschätzt. Aber dass er nun zum Anführer der Nationalmannschaft wird, die im kommenden Jahr bei der Heim-WM in Gelsenkirchen, Düsseldorf und Mannheim abliefern soll, ist zugleich Überraschung und Wagnis.
Denn die Tücken des Bundestraineramtes im Eishockey bestehen darin, dass es kaum Gelegenheiten gibt, sich aneinander zu gewöhnen. Beim Deutschland Cup im November, der in diesem Jahr in Düsseldorf ausgetragen wird, fehlen nicht nur die Profis aus Nordamerika.
Auch die besten Spieler der Deutschen Eishockey Liga (DEL) stehen nicht immer vollumfassend zur Verfügung, weil die kurze DEL-Spielpause gerne mal dazu genutzt wird, kleine Wehwehchen auszukurieren und Kräfte aufzutanken. Die Eisbären-Profis waren im vergangenen Jahr zum Beispiel nicht dabei, obwohl das Turnier als Sichtung für die Olympischen Spiele galt.
Benedikt Paetzholdt hält die Ernennung von André Rankel zum Bundestrainer für Chance und Wagnis zugleich.
Rankel kann zwar die kommenden Wochen nutzen, um Kontakte zu knüpfen, mit den Profis in Übersee zu........
