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„Alles lebensgefährlich – außer Autofahren“ : Glätte, Stürze, Stillstand – und der Ärger wächst weiter

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03.02.2026

Nutzer Freelancede ist sauer: „Ich laufe seit Tagen nur noch auf der Straße – Gehsteigbenutzung unmöglich“. Was wie eine Übertreibung klingt, ist für viele Berlinerinnen und Berliner bittere Realität. „Hier ist alles außer Autofahren lebensgefährlich“, schildert Leser Vivaldi seine Eindrücke. Andere berichten von Stürzen auf dem Weg zur Arbeit. „Muss sich immer erst jemand den Hals brechen, bis irgendjemand seinen Verpflichtungen nachkommt?“, fragt MacMuc nach einem Sturz auf spiegelglattem Eis.

Eisregen, Dauerfrost und Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt haben große Teile der Stadt in eine gefährliche Winterlage versetzt – besonders für Menschen zu Fuß, mit dem Rad oder mit eingeschränkter Mobilität.

Während der Autoverkehr auf den Hauptstraßen meist funktioniert, bleiben viele Gehwege, Nebenstraßen und Haltestellen glatt und unpassierbar. Der Senat streitet über Ausnahmen beim Streusalz und verweist auf geteilte Zuständigkeiten – aus Sicht vieler Betroffener zu spät und zu zögerlich.

Unsere Leserinnen und Leser reagieren mit Unmut, Sorge und Frustration. Sie berichten von Verletzungen, riskanten Umwegen über die Fahrbahn und dem Gefühl, im Winter auf sich allein gestellt zu sein. Zugleich fordern sie Konsequenzen, mehr Kontrollen – und schlagen konkrete Lösungen vor, wie Berlin mit Eis und Glätte künftig besser umgehen könnte.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wir freuen uns über konstruktive Debatten, die wir gerne allen Tagesspiegel-Leserinnen und -Lesern präsentieren. Bringen Sie Ihre Perspektive ein und bereichern auch Sie den demokratischen Diskurs. Klicken Sie hierfür auf die Sprechblase – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Lesen Sie hier eine redaktionelle Auswahl von Stimmen aus der Tagesspiegel-Community:

Vivaldi
Ich war letzte Woche in Göteborg. Erst viel Schnee, dann so ein Wetter wie hier: feucht und........

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