Chinas Fünf-Prozent-Wachstum: Experten bezweifeln offizielle Zahlen
Chinas Staatsführung verkündet, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im vergangenen Jahr exakt um fünf Prozent gewachsen ist – genau so viel, wie die Regierung im Frühjahr als Ziel ausgegeben hatte. Das Bruttoinlandsprodukt erreicht demnach einen Rekordwert von 140,19 Billionen Yuan, umgerechnet etwa 20 Billionen US-Dollar. Doch während Peking Stabilität und Resilienz signalisiert, wachsen die Zweifel an den offiziellen Statistiken.
Das nationale Statistikamt präsentiert die Zahlen bei einer Pressekonferenz in Peking. Kang Yi, Chef der Behörde, betont, dass das Erreichen des Fünf-Prozent-Ziels „keineswegs einfach war angesichts verflochtener Risiken und Herausforderungen“. Die proaktive Wirtschaftspolitik habe geholfen, externe Schocks abzufedern. China trage weiterhin etwa 30 Prozent zum globalen Wirtschaftswachstum bei.
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Die Analysten der US-Beratungsgesellschaft Rhodium kommen zu einer völlig anderen Einschätzung. Sie beziffern das reale Wirtschaftswachstum Chinas im vergangenen Jahr auf lediglich 2,5 bis drei Prozent. Als Grund nennen sie den Einbruch der Investitionen, die traditionell ein wichtiger Wachstumstreiber sind. „Peking zeichnet ein Bild wirtschaftlicher Resilienz, die Realität........
