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Nicht Ariana Grande ist das Problem – sondern wie wir Frauenkörper bewerten

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06.08.2026

Nicht Ariana Grande ist das Problem – sondern wie wir Frauenkörper bewerten

Zu dünn, zu dick, zu muskulös oder nicht fit genug – Frauenkörper scheinen permanent zur öffentlichen Diskussion zu stehen. Die Debatte um Ariana Grande ist nur das jüngste Beispiel dafür. Ein Kommentar aus Sicht einer Frau und Mutter.

Seit Wochen wird über Ariana Grandes Körper diskutiert. Auslöser der jüngsten Diskussion ist ihr neues Musikvideo «petal», in dem viele Zuschauerinnen und Zuschauer vor allem über das Erscheinungsbild der 33-Jährigen sprechen.

Ausschnitt aus dem Musikvideo.

Hier eine Auswahl von Kommentaren auf YouTube, die den Ton der Debatte gut widerspiegeln:

«It’s not about wanting the old Ariana back. It’s about wanting her to be healthy.» (Deutsch: Es geht nicht darum, sich die alte Ariana zurückzuwünschen. Es geht darum, dass sie gesund ist.

«Omg, girl, she looks emaciated.» (Deutsch: Oh mein Gott, sie sieht völlig abgemagert aus.)

Und offen gesagt beschäftigt mich daran etwas ganz anderes als Ariana Grande selbst. Mich beschäftigt, warum wir offenbar das Gefühl haben, Frauenkörper ständig bewerten zu müssen.

Bodyshaming ist nie in Ordnung

Natürlich hat niemand das Recht, Ariana Grande zu beleidigen oder fertigzumachen. Bodyshaming ist nie in Ordnung. Gleichzeitig prägen prominente Menschen Schönheitsideale – ob sie das wollen oder nicht. Deshalb lässt sich die Frage, wie ihr Erscheinungsbild auf andere wirkt, nicht völlig ausblenden.

Aus Bildern oder öffentlichen Auftritten lässt sich allerdings kein Gesundheitszustand ableiten. Trotzdem fällt auf, dass unter Beiträgen auf Instagram oder Tiktok viele Menschen schreiben, die selbst eine........

© Aargauer Zeitung